Hamersleben - Kloster und Stiftskirche St. Pankratius
| Katholisches Pfarramt Klosterhof 8 39393 Hamersleben | Tel.: (039401) 4 83 | |
| Öffnungszeiten der Stiftskirche: | außer bei Veranstaltungen und Gottesdienstzeiten |
| Sommer: | täglich 9 – 18 Uhr |
| Winter | täglich 9 Uhr bis zum Einbruch der Dämmerung |
| So ab 11.30 Uhr geöffnet | |
| Gottesdienst: | So 10 Uhr |
| (Keine Besichtigung während des Gottesdienstes) | |
| Eigentümerin Kloster und Stiftskirche St. Pankratius: | |
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Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt Am Schloss 4 39279 Leitzkau | Tel.: 039241 / 934-0 Fax: 039241 / 934-34 |
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Die Klosteranlage Hamersleben, nördlich von Halberstadt am Rande des "Großen Bruchs" gelegen, besitzt mit der ehemaligen Stiftskirche der Augustiner-Chorherren ein Kleinod romanischer Baukunst, das wegen der weitgehenden Ursprünglichkeit des Bestandes architektur- und kunstgeschichtlich von außergewöhnlichem Interesse ist.
Unmittelbar nach der Übersiedlung des Stifts von Osterwieck nach Hamersleben um 1109/1111 wurde mit der Errichtung des Sakralbaus begonnen. Besondere Beachtung ist der ungewöhnlich reichen und qualitätsvollen Bauornamentik im Kircheninneren zu schenken, die sich durch einen bemerkenswerten Motivreichtum und die hervorragende Ausführung auszeichnet. Über Jahrhunderte blieb das sakrale Bauwerk nahezu unverändert. Baumaßnahmen in der Spätgotik und die barocke Ausstattung des Kirchenraumes führten dazu, dass der von der Romanik geprägte Raumeindruck zugunsten des jeweiligen Zeitgeschmacks immer mehr in den Hintergrund gedrängt wurde.
Die Klosteranlage wird durch das nördlich anschließende Klausurgeviert komplettiert, das in spätgotischer Zeit entstand. Umbauten zu Beginn des 18. Jahrhunderts prägen das heutige Erscheinungsbild maßgeblich.
Ferdinand von Quast, dem ersten Konservator der preußischen Kunstdenkmäler, ist es zu verdanken, dass die 1804 säkularisierte Klosteranlage Hamersleben vor dem Vergessen bewahrt wurde. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgten in verschiedenen Etappen Restaurierungsarbeiten sowie Instandsetzungs- und Sicherungsmaßnahmen vor allem an der Stiftskirche, die weitestgehend die Rückgewinnung des romanischen Raumeindruckes zum Ziel hatten.
Mondsichelmadonna
barocker Altar (Altarziborium spätes 15. Jahrhundert)
Erbaut nach dem Hirsauer Vorbild sind besonders die Säulenkapitelle von kunsthistorischer Bedeutung.
Zur Zeit werden einzelne Bilder des barocken Wechselaltares restauriert.