Dom zu Worms
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Dom St. Peter Domplatz 67547 Worms
Propstei-Pfarrei Dom St. Peter Lutherring 9 67547 Worms Tel.: 06241 / 6115 Fax: 06241 / 26527 Pfarramt@wormser-dom.de |
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Domkonservator Dr. Hans-Jürgen Kotzur Domstr. 3 55116 Mainz Tel.: 06131 / 253-344 Fax: 06131 / 253-349 dommuseum@Bistum-Mainz.de |
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1. Baugeschichte
An Stelle eines frühmittelalterlichen Vorgängerbaus wurde 1018 ein Neubau von Bischof Burchhard in Anwesenheit Kaiser Heinrichs II. geweiht. Auf dessen Fundamenten entstand der heutige Dom in drei Bauabschnitten, um 1130 Ostchor und Querhaus, um 1160 Errichtung des Langhauses, dann des Westchors, Schlussweihe 1181. Ende 13./Anfang 14. Jahrhundert Erweiterung der Langhaussüdseite durch Kapellen und das Figurenportal. 1472 Wiederaufbau des eingestürzten nordwestlichen Treppenturms, in der Gliederung dem romanischen Südturm angeglichen, die Einzelformen aber gotisch. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 Zerstörung fast der gesamten Ausstattung, Einsturz der mittleren Gewölbe. Die Wiederherstellung 1756 abgeschlossen. 1806 Auflösung des Bistums Worms im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses, zweckentfremdete Nutzung des Doms, Abriss des Kreuzgangs und der St. Johanneskirche in unmittelbarer Nähe. Ab 1902 umfassende Restaurierungsarbeiten. |
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2. Baugestalt
Der
Dom ist eine gewölbte Basilika im gebundenen System mit
Doppelchoranlage und östlichem Querhaus. Zwei Rundtürme
flankieren jeden Chor, über Ostvierung und Westchor jeweils
ein achteckiger Zentralturm mit Zwerggalerie. Die lichte
Weite beträgt 108 m |
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Das romanische Relief des Daniel in der Löwengrube, um 1181, ist in der Annenkapelle vermauert. Aus niedergelegten Wormser Kirchen stammen der Drei-Jungfrauen-Stein, um 1430 und der Taufstein, um 1485. Im Langhaus befinden sich große Reliefs aus dem ehemaligen Kreuzgang, darunter Wurzel Jesse von 1488, Conrad Seyfer zugeschrieben. Höhepunkt der reichen barocken Ausstattung aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ist der Hochaltar von Balthasar Neumann, mit dem er 1738-40 den neuen Typus des Ziboriumsaltars schuf; der Zyklus von Heiligenfiguren entstand in den Jahren 1754 bis 1772, die Glasmalereien von Heinz Hindorf 1968-70 und 1988-90. |
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4. Besonderheiten Kaiser Konrad II. wählte im Jahre 1034 den Dom als Grablege seiner Familie. In der Saliergruft befinden sich die 1906 wiederentdeckten Steinsarkophage von Vorfahren und Angehörigen des Salischen Kaiserhauses. |
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5. Restaurierungen 1902-19 wurde unter Leitung von Stadt- und Dombaumeister Karl Hofmann der wegen statischer Mängel einsturzgefährdete Westchor nach genauer Bauaufnahme abgetragen und über verstärkten Fundamenten mit den alten Steinen wieder aufgebaut; ebenso 1920-30 die Nikolauskapelle. 1946/47 wurden die im Zweiten Weltkrieg zerstörten Dächer wiederhergestellt. Bei der Außenrenovierung in den 1960er Jahren wurden zahlreiche Werksteine ausgewechselt. 1977-81 erfolgte eine Innenrenovierung. Ab 2002 wird der westliche Außenbau einschließlich der Treppentürme restauriert, Durchführung in Abstimmung mit dem Domkonservator und dem Bischöflichem Bauamt, Bauleitung Architekturbüro Hamm und Kowalewski. |
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6. Nutzung
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